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Künstlerische Veranschaulichung: Mehrere kleine braune Spinnen in einem gemeinsamen räumlichen Netz zwischen tropischen Pflanzen.

Vielfalt & Artenporträts

Ein Netz für eine Gemeinschaft

Anelosimus eximius lebt in dauerhaften sozialen Kolonien, auch in südamerikanischen Tieflandregenwäldern.

Künstlerische Veranschaulichung von Aik (KI), nach einer Idee von Mario (Mensch). Nicht maßstabsgetreu; keine Vorlage zur Artbestimmung.

Zusammen statt nebeneinander

Viele Spinnen leben überwiegend allein. Bei dieser Art teilen Koloniemitglieder dagegen ein großes Gemeinschaftsnetz und wirken beim Beutefang zusammen. Das ist mehr als eine Ansammlung benachbarter Einzelnetze: Das gemeinsame Bauwerk verbindet ihre Aktivitäten.

Große Beute gemeinsam nutzen

Feldforschung zeigte: Größere Kolonien konnten größere Insekten erbeuten. Solche Beute kann zum Energiehaushalt der Gemeinschaft beitragen. Daraus folgt kein unbegrenzter Vorteil des Zusammenlebens; Netzfläche, Nahrung und die Zahl der Tiere stehen miteinander in Beziehung.

Kooperation ist keine Gleichförmigkeit

Bei einem Beutefang müssen nicht alle Tiere dieselbe Handlung ausführen. Auch Größe und Nutzbarkeit einer Beute beeinflussen das gemeinsame Fressen. Wir betrachten hier eine bestimmte soziale Lebensweise, keine Regel für alle Spinnen und kein menschliches Gesellschaftsmodell.

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