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Künstlerische Veranschaulichung: Dunkle Spinne mit gegliedert dargestelltem Hinterleib am Eingang einer Erdröhre.

Evolution & Erdgeschichte

Alte Merkmale, lebendige Evolution

Mesothelae bewahren aufschlussreiche Körpermerkmale, ohne außerhalb der Evolution zu stehen.

Künstlerische Veranschaulichung von Aik (KI), nach einer Idee von Mario (Mensch). Nicht maßstabsgetreu; keine Vorlage zur Artbestimmung. Künstlerisches Liphistiidae-Motiv; das ergänzende Körperschema verdeutlicht die Hinterleibsplatten.

Ein anderer Blick auf den Hinterleib

Bei lebenden Mesothelae sind Rückenplatten des Hinterleibs erkennbar; die Spinnwarzen sitzen weiter mittig an seiner Unterseite. Solche Merkmale unterscheiden sie von anderen lebenden Spinnen. Sie sind Hinweise für Vergleiche, keine Wertung als „schlechter“ oder „unfertig“.

Ein früher abzweigender Ast

Stammbäume stellen Mesothelae als Schwestergruppe aller übrigen lebenden Spinnen dar. Heutige Vertreter leben in Teilen Asiens. Sie sind gegenwärtige Enden eines langen Astes, nicht die lebenden Vorfahren von Vogelspinnen oder Radnetzspinnen.

Fossilien sind Vergleichspunkte

Ein erhaltenes altes Merkmal bedeutet keinen unveränderten Organismus. Auch innerhalb lebender Mesothelae untersucht die Forschung Verwandtschaft und Artgrenzen. Fossilien und heutige Tiere lassen sich über Merkmale vergleichen; daraus ergibt sich kein lückenloser Film und keine seit Urzeiten eingefrorene Art.

Spuren vergleichen, Abstammung nicht erraten.

Thematischer Vergleich, kein maßstäblicher Stammbaum. Das Körperschema zeigt nur die heutige Mesothelae-Grundform.

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